Zur aktuellen Situation in der Eifel eine Pressemitteilung des Hauptvereins:

Pressemeldung vom 22.7.2021

Aufbauhilfe des Eifelvereins

Düren. Angesichts der verheerenden Ausmaße der Flutkatastrophe in Teilbereichen der Eifel hat der geschäftsführende Vorstand des Hauptvereins in einer Sondersitzung beschlossen, gezielt den Wiederaufbau von zerstörten oder beschädigten Einrichtungen der durch den Eifelverein geschaffenen Wanderwege-Infrastruktur (wie Schutzhütten, Stege, Sitzbankgarnituren etc.) finanziell zu fördern. „Damit leistet der Eifelverein im Sinne seiner Satzung einen entscheidenden Beitrag für die flächendeckende Wiederinbetriebnahme des Wandertourismus in der Eifel. Gleichzeitig entlasten wir die Kassen unserer Ortsgruppen, die sich zu gegebener Zeit wieder in Abstimmung mit den Grundbesitzern und Touristikern in die Instandsetzung von Wandereinrichtungen in Wald und Flur einbringen sowie wieder für eine durchgängige Markierung der Wanderwege sorgen werden.“, so der Hauptvorsitzende Rolf Seel.

Der Eifelverein hat bewusst von der Einrichtung eines eigenen Spendenkontos für die notleidende Bevölkerung abgesehen, weil zwischenzeitlich genügend Spendenkonten sowohl von überregionalen Organisationen wie auch von lokalen Stellen existieren. „Deshalb empfehlen wir allen, sich bei der betreffenden Kommune und/oder Kreisverwaltung über deren Spendenaktion zu informieren, um so schnellstmöglich den Flutopfern die dringend benötigte finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.“ erklärt Seel weiter. Wer sich allerdings an dem Aufbauprojekt des Eifelvereins finanziell beteiligen möchte, möge sich bitte mit der Hauptgeschäftsstelle per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen.

„Wir sind in Gedanken bei unseren lieben Menschen in den betroffenen Regionen und erschüttert über das Ausmaß der Schäden. Besonders traurig macht uns der Verlust an Menschenleben.“ „Aber“, so Seel abschließend, „die Welle der Hilfsbereitschaft ist sehr erfreulich, und die Menschen in der Eifel haben uns wieder einmal deutlich gezeigt, dass niemand in seiner Not alleine gelassen wird. Das gegenseitige Unterstützen und selbstlose Anpacken lindert vielleicht ein wenig den Schmerz. Wir im Eifelverein sind sehr stolz auf diese tugendhafte Eigenschaft unserer Eifeler“.

Hauptgeschäftsstelle Eifelverein
Stürtzstr. 2-6, 52349 Düren
Tel. 02421/13121, Fax. 02421/13764, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.eifelverein.de
Düren, 29.7.2021
Wandern und Urlaub machen in Teilregionen der Eifel
Liebe Vorsitzende,
liebe Vorstandsmitglieder,
Düren. Die Eifel ist seit dem 15. Juli in den Schlagzeilen, leider nicht in den positiven.
Durch die ständigen medialen Berichterstattungen über die Auswirkungen des
Starkregens in Teilen der Eifel wie in den Kreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm oder Euskirchen
wird dem Außenstehenden suggeriert, dass die komplette Eifel erheblich in
Mitleidenschaft gezogen sei und somit für längere Zeit nicht mehr als Wander- und
Erholungsdestination zur Verfügung stehe.
Dem ist nicht so, wie jetzt der Eifelverein in vorliegender Presseerklärung deutlich
macht. „Selbstverständlich sind wir im Herzen bei allen Betroffenen und unseren lieben
Mitgliedern, die in den überschwemmten Regionen der Eifel ihr Hab und Gut und
vielleicht sogar noch Schlimmeres verloren haben“, so der Hauptvorsitzende Rolf
Seel, „aber wir dürfen jetzt nicht resignieren und es zulassen, dass die ganze Eifel
als Katastrophengebiet deklariert wird.“ Zahlreiche Eifelregionen sind laut Seel von
den Wassermassen verschont geblieben. Deshalb rät er allen Eifelgästen, sich vor
einer Buchungsstornierung vor Ort beim Gastgeber oder bei der Tourist-Info aus erster
Hand über die aktuelle Lage zu informieren. „Die Tourismuswirtschaft in der Eifel
ist bereits durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie mehr als gebeutelt worden.
Und jetzt kommen auch noch die Konsequenzen des Starkregens hinzu“, so Seel
weiter.
Viele Betriebe der Gastronomie und des Beherbergungsgewerbes stünden allen
Gästen ebenso offen wie zahlreiche Ausflugsziele oder Möglichkeiten zum Entspannen
und Wandern. „Insbesondere bei der flächendeckenden Wiederinbetriebnahme
des Volkssportes Nummer eins, dem Wandern in der Eifel, sieht sich der Eifelverein
in seiner Verpflichtung, und er wird sich hier im Rahmen seiner Möglichkeiten angemessen
einbringen“, so Seel abschließend.
Manfred Rippinger, Geschäftsführer